08.01.2010 - Schimmel-Problem |
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| Das Schimmel-Problem nimmt in deutschen Wohnungen stetig zu.
Dieses Problem ist mittlerweile höher als das Problem mit Kakerlaken oder Silberfischen. Schuld daran sind die hohen Energiepreise und die hieraus resultierenden falschen Sparmaßnahmen der Wohnungsbewohner, die tagsüber die Heizungen in den Wohnungen abdrehen und erst nach Rückkehr von der Arbeit die Wohnungen wieder auf eine angemessene Temperatur bringen. Kühlt die Wohnung aus und steigt die Luftfeuchte in den Wohnungen auf über 55%, so steigt die Schimmel-Gefahr enorm. Steigt die Luftfeuchte über den eben angegebenen Prozentsatz, so ist diese durch kräftiges und mehrmaliges Lüften der Wohnungen wieder min. unter 55% zu senken. Grundsätzlich sollten die Wohnungen auf einer konstanten Raumtemperatur von min. 20 bis 22 Grad Celsius gehalten werden. Falsches oder Nicht-Beheizen und falsches oder Nicht-Lüften führt unweigerlich zu einem Schimmel-Problem in der Wohnung und kann nicht dem Vermieter angelastet werden. Geringflächige Schimmelbildung (unter einem halben Quadratmeter) kann durch die Bewohner durch Abwaschen mit 80-prozentigem Ethyl-Alkohol beseitigt werden. Großflächiger Schimmelbefall muss von Fachleuten beseitigt werden. Bei der Beseitigung von Schimmel ist es dringend angeraten sich durch eine Schutzbrille, Handschuhe und einen Mundschutz zu schützen. Essenz aus dem Artikel des Darmstädter Echos vom 08.01.2010 | ||
